Okay… wenn man an Physikstudenten denkt, fällt einem nicht unbedingt Party, tanzen und ein lockeres Leben ein. Ich weiß auch sehr wohl, dass ich da vielleicht etwas aus dem Rahmen falle und nicht unbedingt ins Klischee passe. Aber hier im Physikinstitut tummeln sich lauter solche Gestalten… Hausaufgaben, lernen, schlafen und unzählige Stunden zusammen im Computerraum rumhängen. Okay, der ist hier sowas wie der Treffpunkt der Physikstudenten. Aber ich hab sogar schon Erzählungen von Leuten gehört, die dort geschlafen haben!
Ich hab jetzt beschlossen, das kann so nicht weiter gehen. Wir können nicht den Kunststudenten, die ja anstatt „arts major“ auch als „drinking major“ bezeichnet werden, den ganzen Spaß lassen. Also werde ich jetzt alles daran setzen, so viele Physiker wie möglich in irgendwelche Bars und Clubs zu zerren. Heute hab ich diese Aktion mal gestartet und auch gleich mal Rob und seine Freundin mit ins Catwalk geschleppt. Das Catwalk ist ein ziemlich lustige Bar hier in New Bedford – und donnerstags gibt es Livebands. Und fast hätte ich auch noch Josh hier gehabt! Aber der hat in letzter Minute noch abgesagt. Also schon mal eineinhalb Erfolge. Nächste Woche starte ich mal einen Versuch mit Billard spielen – das liegt der Masse vielleicht etwas mehr. Und wenn es am Ende heißt, ich hätte die ganzen Physikstudenten hier verdorben und vom Hausaufgaben machen abgehalten – dann gibt es schon eine Sache, auf die ich stolz sein werde. Spuren hinterlassen und etwas gegen Vorurteile getan *g* ! Insgeheim bin ich ja schon am Planen, welchen der Professoren ich wohl am leichtesten in eine Bar bekomme. Und ich denke ich weiß auch schon wen – nachdem ich weiß, das Pr. O’Reilly öfters mal im Freestones ist, wo wir auch Dennis Geburtstag gefeiert haben (siehe Eintrag Kuchen vor ca. einer Woche).
Wünscht mir Glück im Kampf gegen die Klischees! Spaß werde ich haben. (Rob hat immerhin schon zugesagt, dass er ab sofort öfters dabei ist!)