Archiv für die Kategorie ‘Alltägliches/Freunde/Parties’

Überraschung in der Küche

März 8, 2008

Letzte Woche hab ich eine kleine Entdeckung in unserer Küche gemacht… da lag ein kleiner grüner Umschlag für Dominik und mich auf dem Tisch mit einer kleinen Nachricht von Jenni. Und so bin ich hier zu meinem ersten Haushaltsgeld gekommen. Da sieht man wer hier in der Küche regiert. ;-)

Haushaltsgeld

„Dominik oder Emanuel! Da ich sehr selten zum einkaufen komme hier etwas Geld, falls wir etwas brauchen wie Mülltüten oder Geschirrspülmittel. Jenni (Lasst es mich wissen, falls es nicht genug ist)“
Auf jeden Fall lustig. Und der Start der WG-Kasse für dieses Semester…

Aus der Küche

Februar 22, 2008

Seit Dominik und ich hier im Wohnheim umgezogen sind, finden wir wirklich alles alles alles in der Küche, was man dort nur suchen könnte. Vom Fleischhammer, über unzählige Messbecher, zahlreiche Plastikbehälter, unzähligen Gewürzen bis hin zu Kuchenbackform, Handrührgerät und Reiskocher. Wir sind dieses Semester also sehr gut ausgerüstet für Gerichte und Gebäck aller Art. Heute abend ja gleich wieder mit Hähnchen in Chillisauce ausgetestet. Zitat Dominik: „Name whatever you want and we’ll find it for you in our kitchen.“ Der Umzug zu Naan und Jenni hierher in dritten Stock für das zweite Semester hat sich also schon allein in der Hinsicht gelohnt.

Auf Wunsch von Katja hier jetzt noch das Rezept für den Kuchen, den ich für Dennis gebacken habe. (Vielleicht denkst du dir, wenn ich den hinbekomme, kann der wohl nicht so schwer sein oder wie?):

1 Becher Joghurt
3 Becher Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Becher Zucker
2-3 Eier
1/2 - 1 Becher Öl
1 Päckchen Vanillezucker
Alles zusammen bei 200 Grad für 45 Minuten in den Ofen.

Ich hab schon alle Zutaten für weitere Kuchen im Haus, mittlerweile sogar auch die Schokolade für die Glasur. Hoffe er schmeckt dir auch Katja!

Arbeitsmoral… und was man stattdessen tut

Februar 22, 2008

Eigentlich wollte ich heute ja schon einmal so viel wie möglich von meinen Hausaufgaben machen, die übers Wochenende so anstehen, und an meiner Thesis weiterprogrammieren. Aber es kam mal wieder anders. Heute ist ein Schneesturm über Neuengland gezogen – nachdem es den Leuten hier fast schon zu warm vorkam für die Jahreszeit. Und für mich ist die meiste Zeit mit Telefonieren und Vorbereitungen für morgen vergangen. Morgen geht es dann nämlich zum Ski fahren nach Wachusett ca. 2 Stunden von hier. Und bis dann die Ski ausgeliehen waren und alles bereit war… Da war es auch schon abend und ich hab zusammen mit Dominik für Nizar, Sofienne und uns beide gekocht. Die Hausaufgaben hatten heute also bisher das Nachsehen. Wenn mir aber vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich hier einen Skiausflug anleihern würde – ich glaub ich hätte denjenigen für verrückt gehalten. Aber morgen ist es dann so weit. Mal sehen was von meinen drei Tagen auf Ski im Januar und Susis geduldigen Stunden mit mir noch alles übrig ist. Aber wir werden dann mal zu siebt losziehen -  und dabei drei blutige Anfänger. Ich werd mir also nicht zu schlecht vorkommen am Ende, wenn die drei von ihrem ersten Tag auf Ski und den Unterrichtsstunden berichten können.

Aber der Schneesturm beschert uns auf jeden Fall frischen Schnee für Samstag morgen, was den Skiausflug wohl nur besser machen kann. Bilder und Bericht dann eben in Kürze…

Physikstudenten… und Bars.

Februar 22, 2008

Okay… wenn man an Physikstudenten denkt, fällt einem nicht unbedingt Party, tanzen und ein lockeres Leben ein. Ich weiß auch sehr wohl, dass ich da vielleicht etwas aus dem Rahmen falle und nicht unbedingt ins Klischee passe. Aber hier im Physikinstitut tummeln sich lauter solche Gestalten… Hausaufgaben, lernen, schlafen und unzählige Stunden zusammen im Computerraum rumhängen. Okay, der ist hier sowas wie der Treffpunkt der Physikstudenten. Aber ich hab sogar schon Erzählungen von Leuten gehört, die dort geschlafen haben!

Ich hab jetzt beschlossen, das kann so nicht weiter gehen. Wir können nicht den Kunststudenten, die ja anstatt „arts major“ auch als „drinking major“ bezeichnet werden, den ganzen Spaß lassen. Also werde ich jetzt alles daran setzen, so viele Physiker wie möglich in irgendwelche Bars und Clubs zu zerren. Heute hab ich diese Aktion mal gestartet und auch gleich mal Rob und seine Freundin mit ins Catwalk geschleppt. Das Catwalk ist ein ziemlich lustige Bar hier in New Bedford – und donnerstags gibt es Livebands. Und fast hätte ich auch noch Josh hier gehabt! Aber der hat in letzter Minute noch abgesagt. Also schon mal eineinhalb Erfolge. Nächste Woche starte ich mal einen Versuch mit Billard spielen – das liegt der Masse vielleicht etwas mehr. Und wenn es am Ende heißt, ich hätte die ganzen Physikstudenten hier verdorben und vom Hausaufgaben machen abgehalten – dann gibt es schon eine Sache, auf die ich stolz sein werde. Spuren hinterlassen und etwas gegen Vorurteile getan *g* ! Insgeheim bin ich ja schon am Planen, welchen der Professoren ich wohl am leichtesten in eine Bar bekomme. Und ich denke ich weiß auch schon wen – nachdem ich weiß, das Pr. O’Reilly öfters mal im Freestones ist, wo wir auch Dennis Geburtstag gefeiert haben (siehe Eintrag Kuchen vor ca. einer Woche).

Wünscht mir Glück im Kampf gegen die Klischees! Spaß werde ich haben. (Rob hat immerhin schon zugesagt, dass er ab sofort öfters dabei ist!)

Geburtstagsparty

Februar 17, 2008

Gestern am Samstag war dann noch Dennis Geburtstagsparty. Nachdem er letztes Semester zusammen mit Dominik und mir hier im Wohnheim gewohnt hat, residiert er dieses Semester jetzt in einer WG „off-campus“ in New Bedford. Und nachdem es da mit den Hausregeln natürlich nicht so fürchterlich kleinkariert und oft lächerlich abläuft wie hier, hat er also für gestern zum Feiern geladen – dort sind ja schließlich dann auch mehr als 3 Gäste pro answesendem Bewohner möglich. Es war auch eine sehr lustige Party mit Beerpong (amerikanisches Trinkspiel), vielen Leuten zum Reden, Dennis, der auf dem Surfboard die Treppe runterrutscht… Party eben. Bis dann um 1 Uhr plötzlich die Polizei da war, die Feierlichkeiten beendet hat und alle nach Hause geschickt hat. Dabei war es nicht mal sonderlich laut. Tja, da gingen unsere Parties hier im Wohnheim letztes Semester eigentlich genauso lang. Aber wenigstens ist für Dennis nichts Schlimmes dabei rausgekommen. War trotzdem ein schöner Abend!