
auf der Piste in Wachusett
Gestern waren wir also Ski fahren in Wachusett. Wir sind frühmorgens zu siebt los und 2 Stunden durch halb Massachusetts bis zum Berg gefahren. Nizar, Marc und Megan waren noch nie beim Ski fahren und haben sich das „Learn to turn“-Ticket gekauft – also zwei Stunden Unterricht, Leihski und den Tagespass für die kleineren Lifte. Und ich durfte mit Robert, Dominik und Martin den ganzen Tag von kurz vor 9 bis nachmittags um 4 ohne Pause die Pisten runter. Nachdem es nirgends wirklich zu steil war, hatte ich damit auch keine großen Probleme. Und sie haben es mir was die Geschwindigkeit angeht auch nicht zu schwer gemacht. Was hier schwarze Pisten waren, das wären in Deutschland wohl eher rote. Also genau der richtige Berg für meinen 4. Tag auf Ski überhaupt. Nachdem es am Freitag ja noch einen Schneesturm gab, waren die Bedingungen echt gut. Viel Neuschnee – soviel, dass am Anfang das Fahren ziemlich komisch war für mich, da ich in Deutschland bisher nicht so viel lockeren Schnee erlebt hab. Am Nachmittag ist dann auch noch die Sonne rausgekommen. War also echt ein toller Tag. Unseren Anfängern hat es auch so viel Spaß gemacht, dass sie sich schon vorstellen können mal wieder zu gehen. Einzige dumme Sache war, das Martin auf der letzten Abfahrt, beim letzten Sprung seinen iPod verloren hat. Und im Gegensatz zu meinem Skipass, den ich früher am Tag verloren hatte, haben wir seinen iPod auch nicht wieder gefunden. „Mission impossible 2″ also gescheitert. Dabei war „Mission impossible 1″ – mein Skipass – eigentlich viel unwahrscheinlicher, da der ja viel weniger auffällt als Martins schwarze Musikbox. Aber wahrscheinlich ist der iPod auch zu gut aufgefallen… Aber meinen Pass haben wir dann nach 30 Metern auf der Piste wieder gefunden. Technisch und organisatorisch lief das hier ein bisschen anders ab als in den großen Skigebieten in Deutschland. Die Liftkarten waren erst mal nur Aufkleber, die man irgendwo, irgendwie befestigen konnte. Die wurden auch nur an einem von 8 Liften per Auge kontrolliert. Und da auch eher ungenau. Und auch die Lifte – eigentlich nur Sessellifte – waren etwas langsamer, dafür standen extra immer mindestens 2 Angestellte rum, die die Leute in die Schlange sortiert haben!
Skifahren hat aber echt noch einmal Riesenspaß gemacht. Da hab ich wohl dank Susi diesen Winter etwas Neues entdeckt, das in Zukunft ein paar Wochenenden jedes Jahr in Anspruch nehmen könnte…
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