Archiv für Februar 2008

Manchmal dauert es etwas länger…

Februar 28, 2008

Zum Beispiel kommt das Programm, das ich für meine Thesis schreibe zur Zeit nicht so schnell voran. Gestern wollte ich dann mal endlich maple11 auf meinem Rechner installieren. Vorher aber gleich mal noch endlich Unmengen Bilder und Daten auf meine externe Festplatte verschoben und etwas Platz gemacht. Und dann dachte ich mir, dass wäre doch auch ein guter Zeitpunkt um mal die Festplatte mal wieder zu defragmentieren. Tja, aber sowas kann eben auch manchmal etwas länger dauern…

defrag Ende

Tja, dafür habe ich dann gestern Abend wenigstens alles korrigiert was ich noch an Arbeitsblättern aus meinen Laborkursen rumliegen hatte.

Ski fahren in Wachusett

Februar 25, 2008

auf der Piste in Wachusett

Gestern waren wir also Ski fahren in Wachusett. Wir sind frühmorgens zu siebt los und 2 Stunden durch halb Massachusetts bis zum Berg gefahren. Nizar, Marc und Megan waren noch nie beim Ski fahren und haben sich das „Learn to turn“-Ticket gekauft – also zwei Stunden Unterricht, Leihski und den Tagespass für die kleineren Lifte. Und ich durfte mit Robert, Dominik und Martin den ganzen Tag von kurz vor 9 bis nachmittags um 4 ohne Pause die Pisten runter. Nachdem es nirgends wirklich zu steil war, hatte ich damit auch keine großen Probleme. Und sie haben es mir was die Geschwindigkeit angeht auch nicht zu schwer gemacht. Was hier schwarze Pisten waren, das wären in Deutschland wohl eher rote. Also genau der richtige Berg für meinen 4. Tag auf Ski überhaupt. Nachdem es am Freitag ja noch einen Schneesturm gab, waren die Bedingungen echt gut. Viel Neuschnee – soviel, dass am Anfang das Fahren ziemlich komisch war für mich, da ich in Deutschland bisher nicht so viel lockeren Schnee erlebt hab. Am Nachmittag ist dann auch noch die Sonne rausgekommen. War also echt ein toller Tag. Unseren Anfängern hat es auch so viel Spaß gemacht, dass sie sich schon vorstellen können mal wieder zu gehen. Einzige dumme Sache war, das Martin auf der letzten Abfahrt, beim letzten Sprung seinen iPod verloren hat. Und im Gegensatz zu meinem Skipass, den ich früher am Tag verloren hatte, haben wir seinen iPod auch nicht wieder gefunden. „Mission impossible 2″ also gescheitert. Dabei war „Mission impossible 1″ – mein Skipass – eigentlich viel unwahrscheinlicher, da der ja viel weniger auffällt als Martins schwarze Musikbox. Aber wahrscheinlich ist der iPod auch zu gut aufgefallen… Aber meinen Pass haben wir dann nach 30 Metern auf der Piste wieder gefunden. Technisch und organisatorisch lief das hier ein bisschen anders ab als in den großen Skigebieten in Deutschland. Die Liftkarten waren erst mal nur Aufkleber, die man irgendwo, irgendwie befestigen konnte. Die wurden auch nur an einem von 8 Liften per Auge kontrolliert. Und da auch eher ungenau. Und auch die Lifte – eigentlich nur Sessellifte – waren etwas langsamer, dafür standen extra immer mindestens 2 Angestellte rum, die die Leute in die Schlange sortiert haben!

Skifahren hat aber echt noch einmal Riesenspaß gemacht. Da hab ich wohl dank Susi diesen Winter etwas Neues entdeckt, das in Zukunft ein paar Wochenenden jedes Jahr in Anspruch nehmen könnte…

Für Bilder von unserem Ausflug einfach auf der Photoseite dem Link zum Album bei flickr.com folgen.

Aus der Küche

Februar 22, 2008

Seit Dominik und ich hier im Wohnheim umgezogen sind, finden wir wirklich alles alles alles in der Küche, was man dort nur suchen könnte. Vom Fleischhammer, über unzählige Messbecher, zahlreiche Plastikbehälter, unzähligen Gewürzen bis hin zu Kuchenbackform, Handrührgerät und Reiskocher. Wir sind dieses Semester also sehr gut ausgerüstet für Gerichte und Gebäck aller Art. Heute abend ja gleich wieder mit Hähnchen in Chillisauce ausgetestet. Zitat Dominik: „Name whatever you want and we’ll find it for you in our kitchen.“ Der Umzug zu Naan und Jenni hierher in dritten Stock für das zweite Semester hat sich also schon allein in der Hinsicht gelohnt.

Auf Wunsch von Katja hier jetzt noch das Rezept für den Kuchen, den ich für Dennis gebacken habe. (Vielleicht denkst du dir, wenn ich den hinbekomme, kann der wohl nicht so schwer sein oder wie?):

1 Becher Joghurt
3 Becher Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Becher Zucker
2-3 Eier
1/2 - 1 Becher Öl
1 Päckchen Vanillezucker
Alles zusammen bei 200 Grad für 45 Minuten in den Ofen.

Ich hab schon alle Zutaten für weitere Kuchen im Haus, mittlerweile sogar auch die Schokolade für die Glasur. Hoffe er schmeckt dir auch Katja!

Arbeitsmoral… und was man stattdessen tut

Februar 22, 2008

Eigentlich wollte ich heute ja schon einmal so viel wie möglich von meinen Hausaufgaben machen, die übers Wochenende so anstehen, und an meiner Thesis weiterprogrammieren. Aber es kam mal wieder anders. Heute ist ein Schneesturm über Neuengland gezogen – nachdem es den Leuten hier fast schon zu warm vorkam für die Jahreszeit. Und für mich ist die meiste Zeit mit Telefonieren und Vorbereitungen für morgen vergangen. Morgen geht es dann nämlich zum Ski fahren nach Wachusett ca. 2 Stunden von hier. Und bis dann die Ski ausgeliehen waren und alles bereit war… Da war es auch schon abend und ich hab zusammen mit Dominik für Nizar, Sofienne und uns beide gekocht. Die Hausaufgaben hatten heute also bisher das Nachsehen. Wenn mir aber vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich hier einen Skiausflug anleihern würde – ich glaub ich hätte denjenigen für verrückt gehalten. Aber morgen ist es dann so weit. Mal sehen was von meinen drei Tagen auf Ski im Januar und Susis geduldigen Stunden mit mir noch alles übrig ist. Aber wir werden dann mal zu siebt losziehen -  und dabei drei blutige Anfänger. Ich werd mir also nicht zu schlecht vorkommen am Ende, wenn die drei von ihrem ersten Tag auf Ski und den Unterrichtsstunden berichten können.

Aber der Schneesturm beschert uns auf jeden Fall frischen Schnee für Samstag morgen, was den Skiausflug wohl nur besser machen kann. Bilder und Bericht dann eben in Kürze…

Schilder in Bars

Februar 22, 2008

Wenn ich es gerade schon Physikstudenten in Bars habe – und von meinen Plänen, hier ein wenig Unruhe zu stiften. Hier gleich noch ein Bild von einem Schild, das ich letzten Herbst in einer Bar in Boston entdeckt habe.

genug ist genug

Physikstudenten… und Bars.

Februar 22, 2008

Okay… wenn man an Physikstudenten denkt, fällt einem nicht unbedingt Party, tanzen und ein lockeres Leben ein. Ich weiß auch sehr wohl, dass ich da vielleicht etwas aus dem Rahmen falle und nicht unbedingt ins Klischee passe. Aber hier im Physikinstitut tummeln sich lauter solche Gestalten… Hausaufgaben, lernen, schlafen und unzählige Stunden zusammen im Computerraum rumhängen. Okay, der ist hier sowas wie der Treffpunkt der Physikstudenten. Aber ich hab sogar schon Erzählungen von Leuten gehört, die dort geschlafen haben!

Ich hab jetzt beschlossen, das kann so nicht weiter gehen. Wir können nicht den Kunststudenten, die ja anstatt „arts major“ auch als „drinking major“ bezeichnet werden, den ganzen Spaß lassen. Also werde ich jetzt alles daran setzen, so viele Physiker wie möglich in irgendwelche Bars und Clubs zu zerren. Heute hab ich diese Aktion mal gestartet und auch gleich mal Rob und seine Freundin mit ins Catwalk geschleppt. Das Catwalk ist ein ziemlich lustige Bar hier in New Bedford – und donnerstags gibt es Livebands. Und fast hätte ich auch noch Josh hier gehabt! Aber der hat in letzter Minute noch abgesagt. Also schon mal eineinhalb Erfolge. Nächste Woche starte ich mal einen Versuch mit Billard spielen – das liegt der Masse vielleicht etwas mehr. Und wenn es am Ende heißt, ich hätte die ganzen Physikstudenten hier verdorben und vom Hausaufgaben machen abgehalten – dann gibt es schon eine Sache, auf die ich stolz sein werde. Spuren hinterlassen und etwas gegen Vorurteile getan *g* ! Insgeheim bin ich ja schon am Planen, welchen der Professoren ich wohl am leichtesten in eine Bar bekomme. Und ich denke ich weiß auch schon wen – nachdem ich weiß, das Pr. O’Reilly öfters mal im Freestones ist, wo wir auch Dennis Geburtstag gefeiert haben (siehe Eintrag Kuchen vor ca. einer Woche).

Wünscht mir Glück im Kampf gegen die Klischees! Spaß werde ich haben. (Rob hat immerhin schon zugesagt, dass er ab sofort öfters dabei ist!)

zwar nicht das Allstargame…

Februar 19, 2008

Es war zwar gerade ein langes Wochenende, aber dieses Mal waren vor allem auch Hausaufgaben angesagt. Nichts also mit einem großen Ausflug. Aber vielleicht gibt es dann ja nächste Woche weniger zu tun – dann wird man sich wohl was überlegen. Aber dann doch wenigstens ein Bild von letztem Semester von einem Ausflug nach Boston. Diese Woche war hier in den USA ja das Allstargame im Basketball – und ich bin auch nicht daran vorbei gekommen zumindest eine Hälfte im Fernsehen anzusehen. Und deshalb passend das Bild von unserem Besuch bei den Boston Celtics, die an diesem Abend die Cleveland Cavaliers besiegt haben. War zwar noch vor der aktuellen Saison – aber wie sich mittlerweile herausstellt sind die Celtics bisher das stärkste Team der Liga. Das könnte nach den Boston Red Sox einen weiteren sportlichen Erfolg für die Region geben. Nachdem es schon die New England Patriots knapp nicht geschafft haben.

Hier also Johannes, Nizar, Sofienne, Dennis und ich im Banknorth Garden in Boston:

bei den Celtics

Die deutsche Autobahn

Februar 17, 2008

Wenn man hier in Amerika als Deutscher erkannt wird, bekommt man früher oder später unvermeidlich die Frage gestellt, ob es wahr sei, dass man auf deutschen Autobahnen so schnell fahren darf wie man will. Dafür sind wir Deutschen eben berühmt in der Welt – sozusagen eine unserer Kernkompetenzen. Da stellt sich fast die Frage ob wir das Alleinstellungsmerkmal wirklich aufgeben sollten. Die Autobahn ist schließlich weltweit bekannt, wie diese Werbung eines amerikanischen Telekommunikationsanbieters zeigt:

Die Datenautobahn

Geburtstagsparty

Februar 17, 2008

Gestern am Samstag war dann noch Dennis Geburtstagsparty. Nachdem er letztes Semester zusammen mit Dominik und mir hier im Wohnheim gewohnt hat, residiert er dieses Semester jetzt in einer WG „off-campus“ in New Bedford. Und nachdem es da mit den Hausregeln natürlich nicht so fürchterlich kleinkariert und oft lächerlich abläuft wie hier, hat er also für gestern zum Feiern geladen – dort sind ja schließlich dann auch mehr als 3 Gäste pro answesendem Bewohner möglich. Es war auch eine sehr lustige Party mit Beerpong (amerikanisches Trinkspiel), vielen Leuten zum Reden, Dennis, der auf dem Surfboard die Treppe runterrutscht… Party eben. Bis dann um 1 Uhr plötzlich die Polizei da war, die Feierlichkeiten beendet hat und alle nach Hause geschickt hat. Dabei war es nicht mal sonderlich laut. Tja, da gingen unsere Parties hier im Wohnheim letztes Semester eigentlich genauso lang. Aber wenigstens ist für Dennis nichts Schlimmes dabei rausgekommen. War trotzdem ein schöner Abend!

Wetterinformation

Februar 16, 2008

Das Wetter hier in North Dartmouth ist zur Zeit ziemlich wechselhaft. Das ist aber ziemlich normal hier. Letztes Semester hat mir nämlich jemand erklärt, hier gelte der Spruch:

„You don’t like the weather? Wait five minutes – it will change.“
„Dir gefällt das Wetter nicht? Warte fünf Minuten – es wird sich ändern.“

Falls jemand daran interessiert sein sollte, wie das Wetter hier gerade immer so ist, habe ich unter den Links (auf der rechten Seite in der Seitenleiste) die Webcam der Universität eingefügt. Da kann man einen kurzen Blick auf den Campus erhaschen. Und natürlich sehen, wie das Wetter gerade so ist. Und nebenbei sieht man sofort wie überaus schön dieser Campus mit dem ganzen Sichtbeton doch ist…